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Haushalt & Reparaturen

Bild aufhängen

Bilder gerade und sicher aufhängen – mit Nagel, Dübel, Klebehaken oder Bilderschiene, je nach Gewicht und Wand.

Heimwerkerin tritt zufrieden einen Schritt zurück – die ganze Bilderwand hängt perfekt gerade, nur das Haus selbst steht leicht schief.
Schwierigkeit
leicht
Zeitaufwand
15–45 Min.
Kostenrahmen
2–40 €
Schritte
8

Kann ich das selbst machen?

Ampel grün: Ja. Mieter: Nagel- und Dübellöcher in üblichem Umfang sind in der Regel erlaubt; Klebehaken oder Bilderschiene schonen die Wand.

Werkzeug

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Material

  • Bildernagel oder Bilderhaken (mit Tragkraftangabe)
  • ggf. Dübel und Schraube
  • ggf. Klebehaken (für das Gewicht zugelassen)
  • ggf. Bilderschiene mit Perlonseilen

Schritt für Schritt: Bild aufhängen

  1. Gewicht und Wand prüfen

    Bild wiegen oder schätzen. Leichte Bilder bis wenige Kilo halten Bilderhaken mit schrägem Stahlstift; schwere Bilder und Spiegel brauchen Dübel und Schraube.

  2. Höhe festlegen

    Bildmitte etwa auf Augenhöhe planen, meist 145–160 cm über dem Boden. Über Sofa oder Kommode etwa 15–25 cm Abstand zur Möbeloberkante lassen.

  3. Aufhängepunkt ausmessen

    Aufhängeschnur oder -öse auf der Rückseite nach oben straff ziehen und den Abstand zur Bildoberkante messen. Diesen Wert von der gewünschten Oberkante an der Wand abziehen – dort sitzt der Nagel.

    AUFHÄNGEPUNKT MESSENANagel sitzt um Aunter derBildoberkanteSchnur straff ziehenRückseite des BildesBildmitte etwa auf Augenhöhe
  4. Auf Leitungen prüfen

    Vor dem Bohren die Stelle mit dem Leitungssucher prüfen. Nicht senkrecht über oder neben Steckdosen und Schaltern bohren.

  5. Nagel oder Dübel setzen

    Bilderhaken anhalten und den Stahlstift schräg durch die Führung einschlagen. Für Dübel passend zum Wandbaustoff bohren, Dübel bündig einsetzen, Schraube so weit eindrehen, dass der Kopf 5–8 mm übersteht.

  6. Alternative ohne Bohren

    Klebehaken nur auf glatten, tragfähigen Flächen nutzen: Stelle entfetten, Streifen fest andrücken und laut Herstellerangabe meist eine Stunde warten, bevor das Bild hängt.

  7. Bilderschiene für viele Bilder

    Bei wechselnden Bildern eine Schiene unter der Decke montieren und die Bilder an Seilen mit Gleithaken hängen. So entstehen keine neuen Löcher.

  8. Bild aufhängen und ausrichten

    Bild einhängen, Wasserwaage auf die Oberkante legen und ausrichten. Bei zwei Aufhängepunkten beide Haken mit der Wasserwaage auf gleiche Höhe setzen – das Bild bleibt dann dauerhaft gerade.

Typische Fehler

  • Nagel auf Höhe der Bildoberkante gesetzt – das Bild hängt dann um den Schnurweg zu tief.
  • Klebehaken auf Raufaser oder frisch gestrichener Wand – der Haken reißt die Tapete mit ab.
  • Schweren Spiegel an einem einzelnen Bildernagel aufgehängt.
  • Ohne Leitungssucher direkt über einer Steckdose gebohrt.

Profi-Tipps

  • Für Bildergruppen die Rahmen als Papierschablonen ausschneiden und mit Malerkrepp an die Wand kleben, bis die Anordnung passt.
  • Zwei Aufhängepunkte statt einem halten Bilder dauerhaft gerade.
  • Kleine Filz- oder Klebepunkte an den unteren Rahmenecken verhindern Verrutschen und Wandabdrücke.

Sicherheit

  • Über Betten und Sofas nur sicher verschraubte Bilder hängen, keine Klebehaken.
  • Glasrahmen und Spiegel nie an ausgerissenen oder wackelnden Haken lassen.

Wann ein Fachbetrieb nötig ist: Kaum nötig. Bei sehr schweren Spiegeln oder Kunstwerken an Leichtbauwänden ggf. einen Handwerker mit passender Befestigung beauftragen.